Stellungnahme: Stiftung Warentest 2026 – Sterna 1821 Olivenöl Test Stiftung Warentest
Sterna 1821 Olivenöl Test Stiftung Warentest
Stiftung Warentest: Veröffentlichung 29.01.2026
Test: Sterna 1821 Natives Olivenöl extra (Stand:14.11.2025)
Stellungnahme: Stiftung Warentest 2026 – Sterna 1821 Olivenöl Test Stiftung Warentest
Als Genossenschaft und Produzent von nativen Olivenöl extra, nehmen wir die Thematik möglicher Schadstoffbelastungen, insbesondere im Zusammenhang mit MOSH und MOAH, sehr ernst. Auch unser Olivenöl wurde im aktuellen Test der Stiftung Warentest untersucht. Das veröffentliche Ergebnis bedauern wir ausdrücklich, da Qualität, Produktsicherheit und Transparenz für uns höchste Priorität besitzen.
Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass sich das Testergebnis ausschließlich auf eine einzelne Charge aus der Ernte 2023/2024 bezieht und somit lediglich eine Momentaufnahme darstellt unter spezifischen Bewertungskriterien der Stiftung Warentest.
Sterna 1821 Olivenöl Test Stiftung Warentest;
Getesteter Artikel: 500 ml, Charge/Lot: 12227, MHD: 10.02.2026, Ernte: 2023/2024
Die Ernte 2023/2024 sowie die getestete Charge ist bei uns nicht mehr beständig.
Bezugnehmend auf das Ergebnis: Sterna 1821 Olivenöl Test Stiftung Warentest;
Das Ergebnis ist nicht pauschal auf unsere gesamte Marke Sterna 1821 oder unsere aktuelle Produktion übertragbar.
Unsere aktuellen Analysen der Ernte 2025/2026 zeigen, dass das Ergebnis der Überprüfung den Anforderungen der Verordnung (EU) 2022/2105 (Artikel 9 Paragraph 5) der Kategorie „ nativ extra“ entspricht.
Darüber hinaus zeigt auch der veröffentliche Test, dass die Thematik der Schadstoffbelastung kein isoliertes Problem einzelner Hersteller ist, sondern eine generelle Herausforderung innerhalb der gesamten Olivenöl Branche darstellt. Schadstoffbelastungen wurden in unterschiedlichen Ausprägungen bei allen getesteten Olivenöle festgestellt.
Ursache hierfür ist unter anderem, dass wir uns in einer industriell und mineralölbasiert geprägten Umwelt bewegen, in der Spuren solcher Stoffe trotz größter Sorgfalt technisch nicht vollständig ausgeschlossen werden können.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, das es derzeit auf europäischer Ebene noch keine abschließend, harmonisierte und verbindliche gesetzliche Grenzwert Regelung, speziell für MOSH und MOAH in Olivenöl gibt. Die aktuelle Bewertung erfolgt überwiegend anhand von Empfehlungen, Orientierungswerten und dem so genannten ALARA-Prinzip („as low as reasonably achievable“).
Unsere aktuellen internen und externen Laboranalysen bestätigen, dass unsere derzeitige Ernte 2025/2026 diesen Empfehlungen entspricht.
Die internen Untersuchungen sowie die Ergebnisse unseres aktuellen Status des IFS Food Standards, zertifiziert durch den TÜV Nord, haben zudem ergeben, dass die Ursache dieser Probelmatick nicht in unserer Ölmühle oder unseren Produktionsprozess liegt. Da keine Kontaminationsquellen innerhalb der Ölmühle ermittelt werden konnten, deutet vieles darauf hin, dass mögliche Einträge bereits während der Olivenernte entstehen können — beispielsweise durch motorbetriebene Handwerkzeuge, Ernte-Hilfsmittel oder durch Traktoren für den Transport, die von einzelnen Bauern während der Erntezeit eingesetzt werden.
Als Genossenschaft sehen wir es als unsere Verantwortung, gemeinsam mit unseren Bauern aktiv an Verbesserungen zu arbeiten. Deshalb werden wir unsere Maßnahmen weiter ausbauen, unter anderem durch:
- verstärkte Schulungen und Aufklärungsarbeit,
- strengere Eingangskontrolle, der Rohware,
- zusätzlich Laboruntersuchungen,
- Sensibilisierung für mögliche Kontaminationquellen,
- sowie die Förderung moderne elektrischer Endgeräte und alternative technischer Lösungen.
Das. Ziel ist es, mögliche Belastungen, kontinuierlich weiter zu reduzieren und höchste Qualitätsstandards sicherzustellen.
Trotz aller technischen Fortschritte möchten wir jedoch transparent darauf hinweisen, dass eine absolute hundertprozentige Freiheit von Mineralölspuren unter realen Umwelt- und Produktionsbedingungen kaum vollständig garantiert werden kann. Entscheidend ist daher ein verantwortungsvoller Umgang, permanente Kontrolle und die kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse entlang der gesamten Produktionskette.
Besonders wichtig ist, uns dabei zu betonen, dass der Anbau sowie die Produktion von nativen Olivenöl extra für viele unserer Bauern die wirtschaftliche Grundlage ihrer Existenz darstellt. Hinter jeder Ernte stehen Familien, Generationen von Erfahrungen, harte körperliche Arbeit und eine tiefe Verbundenheit mit dem traditionellen Olivenanbau. Entsprechend betroffen sind unsere Bauern und unsere gesamte Genossenschaft von dieser Thematik und den damit verbundenen Testergebnis der Stiftung Warentest. Für viele Menschen in unseren Anbaugebieten ist Olivenöl nicht nur ein Produkt, sondern Lebensgrundlage und Ausdruck ihrer Identität.
Zudem möchten wir Ihnen versichern, dass wir ein hochwertiges natives Olivenöl extra zusammen mit den Bauern aus der Region konform nach den Bestimmungen der EU produzieren, welches wir und unsere Vorfahren seit jeher verzehren und dass Sie keine Bedenken haben müssen unser natives Olivenöl extra zu kaufen.
Wir bedanken uns ausdrücklich für das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden. Das veröffentliche Testergebnis der Stiftung Warentest – Sterna 1821 Olivenöl Test Stiftung Warentest, bedauern wir sehr und nehmen dieses sehr ernst, denn natives Olivenöl extra ist für uns weit mehr als nur ein Produkt — Es ist unsere Leidenschaft, unser kulturelles Erbe und das Herzstück unserer täglichen Arbeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Das gesamte Team von Sterna 1821
